Josef Fiala (1754 - 1816)
Josef Fiala um 1754 in Lochovice (Böhmen) geboren, starb am 31. Juli 1816 in
Donaueschingen. Er wurde als Oboist und Cellist ausgebildet, diente als Leibeigener in seiner
Geburtsstadt in der Kapelle der Gräfin Netoliczky, später in Prag, Mannheim und Salzburg.
In seiner ersten Lebenshälfte war er ein geschätzter Oboist; später wandte er sich dann
dem Violoncello und der Viola da Gamba zu.
1790 konzertierte Fiala in Berlin und wurde als "der beste noch lebende Gambist" bezeichnet;
(Joh. Friedr. Reichardt in der "Berliner Monatszeitschrift" 1790).
In seinem wechselvollen Leben ging er 1792 als Violoncello-Virtuose nach Donaueschingen
an den fürstlichen Fürstenbergischen Hof, wo er bis zu seinem Tod blieb. Er erhielt den Titel
des "Kammermusicus".
Das Manuskript der beiden Trios liegt in der
Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz,
welcher für die Bereitstellung an dieser Stelle gedankt sei.
Trio I und II
für Fagott, Violine und Violoncello
| Bestellzeichen: | KMG 1 |
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